Geschenke, geöffnet, ungeöffnet
Replik auf “Der Billigfrisör drückte mir…”
geschenke, geöffnet, ungeöffnet, oft net offen sondern einfach zu, zu offensichtlich fehl ab platze, platzend aus nähten, na halboffen wie sie sind, verbergen das wenig wichtige, berge an papier, geschlossene hoffnung nicht mehr, meer aus unzulänglichkeiten, am ende noch, doch noch geschrieben, und nicht der mühe wert, unbeherrscht zu sein.
turban trifft bald auf nacktheit. shampoo vom billigfriseur schäumt mehr gemein als umgemein, so dass die kleinheit des beckens ungeschickt für noch mehr sexuelle spannung sorgt, während nacktheit noch nicht auf turban trifft.
höflichkeiten fordern einem die sterne vom himmel. sterne sind fragen, fragen die man zu fragen nur fraglich bereit ist zu fragen und dann doch gefragt werden, weil man sich sonst die frage stellen müsste, ob das nichtfragen der frage den anderen auf fragliche weise unstimmig stimmen würde, stimmts?
der wunsch, dem hofe gefällig zu sein, welcher sie ihre frage lesbengerecht formulieren ließ. wie treffend, ins bunte getroffen. ihr gefühl so bestärkt. der turban traf die wahl der worte und trifft nacktheit zu recht.
welch gefälligkeit der illusion, wenn die spärliche dusche auf sportliche körper trifft.
welch unsicherheit gegenüber arroganzen, wenn der sich als eindringling empfindende turban die frage nach zurückgewiesener geschenktheit unter seinem taschentuch begräbt.
ferner rausch: so nah dran, deinen alltag zurückzugewinnen, sitzt du innerlich, volker(!) konzentration, und bemerkst nicht, dass man den heutigen tag mittwoch heißt… nun, ein sonntag denkt an dich und schickt dir all seine motivation für den morgigen letzten, fernab von alltag.
